Teilzeitbiertester – die besten & kuriosesten Jobs der Welt

Die coolsten und verrücktesten Jobs, welchen hast du?
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(Foto: Manuel Joseph - pexels.com)
clever-gefunden - Das Magazin stellt vor: Die besten & kuriosesten Jobs der Welt gefunden. Legospieler oder Berufskuschler - für jeden ist etwas passendes dabei.

Hand aufs Herz! Wer träumt nicht davon, eines Tages von seinem Hobby leben zu können? In Zeiten dynamischer Startups und erfolgreicher Crowdfundingprojekte erscheint nichts unmöglich. Kreativ sein, durch die Weltgeschichte reisen und dem Achtstundentag ein Schnippchen schlagen, das wär’s doch! Doch für einen echten Traumjob muss man sich nicht zwangsläufig selbstständig machen. Auch als Angestellter kann man offenbar einen Glücksgriff tätigen. Vorausgesetzt man hat die erforderliche Qualifikation, oder auch nicht. Clever-gefunden hat für euch recherchiert und die besten und kuriosesten Jobs zusammengetragen.

Leidenschaftliche Bierliebhaber und Südseeabenteuerer: Alles bloß ein Gag?

Vor einigen Tagen wurden wir von clever-gefunden auf das Stellenangebot einer Londoner Brauerei aufmerksam. Auf der größten digitalen Plattform für Jobprofile suchte sie nach einem Teilzeitbiertester. Die Beschreibung des Jobs: Jeden Freitag drei Stunden lang Bier trinken und über den Geschmack urteilen. Die Ausschreibung des vermeintlichen Traumjobs steigerte den Bekanntheitsgrad der kleinen Brauerei ins Unermessliche, was wohl auch die Absicht hinter dem ausgeklügelten Marketinggag war. Wir ziehen den Hut vor den Londonern. Die Anzeige war gut platziert und clever-gefunden.

Aktionen wie diese sind aber nichts Neues. Bereits 2009 hatte die Tourismusbehörde des australischen Queensland jemanden gesucht, der eine Art Südeseetraum erleben wollte und darüber bloggen würde. Tausende von Bewerbern antworteten auf die verlockende Anzeige. Ausgewählt wurde ein schreibbegabter Brite. Der positive Nebeneffekt war, dass Queensland auf der ganzen Welt als Urlaubsparadies bekannt wurde.

Doch nicht alle ausgefallenen Jobs sind verkappte Werbemaßnahmen. Hier die Auswahl des clever-gefunden Magazins mit den außergewöhnlichsten Jobs der Welt:

1. Professionelle Legospieler

Der berühmte Bauklötzchenhersteller bietet ein offizielles Partnerprogramm für Künstler und Hobbymodellbauer an, die sich als außergewöhnlich begabt im Umgang mit Legobausteinen erweisen. Ihre Aufgabe: sich fantasistische neue Strukturen ausdenken. Das Jahresgehalt übersteigt die 35.000 Euro.

2. Freiberufliche Berufskuschler

Dieses innovative Berufsbild stammt aus dem fernöstlichen Japan, wo vor einigen Jahren das erste Kuschelcafe eröffnete. Die Geschäftsidee stieß auf soviel Begeisterung, dass sie schnell in die USA überschwappte. Mittlerweile sind hauptsächlich Freelancer in diesem Metier tätig. Was sie tun: sie umarmen ihre Kunden und kuscheln zu einem vorher vereinbarten Stundensatz mit ihnen. Die ersten Umarmer Conventions haben bereits stattgefunden. Derweil wird an einem Berufsstatut gearbeitet. Das Gehalt bewegt sich zwischen 25.000 und 85.000 Euro jährlich.

3. Privatinselwärter

Eine Privatinsel erfordert jede Menge Pflege und Wartungsarbeiten. Die tropischen bzw. mediterranen Ferienparadiese müssen schließlich in Schuss gehalten werden. Der Trend zur eigenen Privatinsel für Superreiche scheint zumindest ungebrochen. Bis zu 100.000 Euro im Jahr zahlen stolze Inselbesitzer versierten Hausmeistern. Ihr Job umfasst dann aber auch ein bisschen mehr als nur Rasenmähen und Glühbirnen wechseln.

4. Unser „clever-gefunden“ Favorit: Luxusbettentester

Dieser Traumjob ist nicht der am Besten bezahlte. Läppische 15.000 Euro im Jahr verdient ein Luxusbettentester, der die edlen Schlafstätten für Luxushotels testet. Dafür ist seine Aufgabe ein Leichtes: Schlafen. Eine Alternative stellt für Schlafenthusiasten die Tätigkeit als Bettenvorwärmer dar. Ja, die Hotelbranche und Ihre Spleens!

5. Fiktiver Businesspartner aus dem Westen

Wer typisch europäische oder amerikanische Gesichtszüge hat und in einem Anzug halbwegs gut aussieht, kann unter Umständen bis zu 800 Euro die Woche verdienen. Wo? In China, natürlich. Junge Unternehmen aus dem Land des Lächelns stellen gerne Kandidaten ein, die als internationale Businesspartner agieren und der Firma so ein glaubwürdiges und weltmännisches Image verschaffen.

6. Der wohlmeinende Hacker

Großunternehmen und Regierungsagenturen stellen oft Computer- und Netzwerkspezialisten ein, deren Aufgabe es ist, sich in die Systeme hineinzuhacken. Auf diese Weise sollen Schwachstellen im Sicherheitskonzept clever-gefunden und entsprechend angegangen werden. Dabei benutzen die wohlgesonnenen Hacker die gleichen Methoden wie alle anderen Hacker auch. Den Unterschied machen allein die horrenden, meist sechsstelligen Summen aus, die multinationale Konzerne und Regierungen bereit sind für ihre Dienste zu zahlen.

7. Hauptberufliche Klamottenvernichter

In New York soll es tatsächlich Leute geben, die dafür bezahlt werden neu gekaufte Kleidung alt aussehen zu lassen. Ihre Hauptkunden sind Kostümbildner aus dem Showbusiness. Das hierbei zum Einsatz kommende Werkzeug sind Heißpistolen, Rasierklingen und Sandstrahler.

8. Elefantenstylisten

Wir bleiben im Bereih Mode. In diesem Fall besteht die Aufgabe des Profistylisten darin, einen Elefanten für traditionelle Feste und religiöse Feiern herzurichten. In Asien gehören Elefantendekorateure zum Alltag. Sie schmücken die imposanten Dickhäuter mit Blumen, Ketten, Glöckchen und erlesenen bunten Stoffen. Die hohe Kunst des Elefantenstylings ist echte Teamarbeit und setzt ein Faible für zeremonielles Dekor voraus. Es ist nicht überliefert, ob dieser Job wirklich vergütet wird oder ob es sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit handelt.

9. Die Haushexe

Wer jetzt an seine Ehefrau oder seine Schwiegermutter denkt, liegt natürlich falsch. Im britischen Somerset gibt es in den Höhlen von Wookey Hole eigens für den magischen Unterricht angestellte Haushexen. Sie erklären interessierten Besuchern, was es mit dem speziellen Ort auf sich hat und bringen ihnen die landestypische Folklore näher. Das Jahresgehalt von unmgerechnet etwa 55.000 Euro ist jedenfalls überaus zauberhaft.

10. Spargelleserin

Wir bleiben auf der britischen Insel und wundern uns über die außergewöhnliche Berufsbeschreibung der Spargelleserin, wobei es hier keinesfalls um die Lese, also das Einsammeln des Spargels geht, sondern um dessen Deutung. Mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet nutzt die findige Spargelleserin die grünen Gemüsestengel quasi als essbare Kristallkugel. Sie behauptet jedenfalls aus ihrer Beschaffenheit die Zukunft herauslesen zu können. Die Weltwirtschaftskrise sowie den Tod namhafter britischer Politiker soll sie bereits vorausgesehen haben. Was die Dame verdient, ist ebenso unklar wie ihre vorherige Ausbildung.

11. Meerjungfrau im Schichtbetrieb

Gut aussehende junge Frauen, denen ein bisschen Wasser nichts ausmacht, können in einem Casino in Las Vegas anheuern. Hier gibt es eine Art Riesenaquarium, in dem neben Fischen und Meereslebewesen auch Meerjungfrauen umherschwimmen. Die überaus märchenhaften Geschöpfe füttern nebenher ein paar tropische Fische und winken den staunenden Touristen zu.

12. Glückskeksautor

Wie kommt die Weisheit in den Keks fragt sich so mancher, der nach einem leckeren Essen im Chinarestaurant einen Teller mit Glückskeksen gereicht bekommt. Die großen Glückskekshersteller haben natürlich alle eigene Autorenteams, welche sich die cleveren Botschaften ausdenken. Wie man an diesen Job kommt, ist allerdings nicht bekannt. Der größte Glükskeksproduzent der Welt behauptet jedenfalls, der Firmenchef denke sich die Sprüche selbst aus. Ja, klar!

13. Fahrgaststopfer bei der U-Bahn

Die Mitarbeiter des japanischen U-Bahnbetreibers haben einen der kuriosesten Jobs der Welt. Ist der Bahnsteig voll, weisen sie den Fahrgästen die passende Tür zum Einstieg. Dabei stopfen und quetschen sie so lange Fahrgäste in die Waggons bis die Bahn voll ist. Sobald alle drin sind, fährt die U-Bahn los. Kein Wunder, dass die japanische U-Bahn zu den pünktlichsten Bahnen weltweit zählt.

14. Wurmsammler

Sie sind nachts unterwegs und tragen spezielle Schutzkleidung. Man könnte sie mit einem Sondereinsatzkommando verwechseln, doch ihr Job ist ein ganz anderer: Sie suchen nach Wurmkolonien. Die Aufgabe eines Wurmsammlers besteht darin, die besten Würmer auszuwählen und sie in einen Behälter zu legen. Die vollen Wurmbehälter werden anschließend an Fischer verkauft, welche die Würmer beim Fischen als Köder benutzen. Knapp 20.000 Euro im Jahr lassen sich mit diesem Job verdienen.

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