Stirbt der altbekannte Radiosender aus?

Spotify, Deezer, Internetradio oder doch lieber das altbekannte Radio?
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Durch die Entwicklung des Internets, machte das klassische Radio eine Veränderung durch. Viele Hörer entscheiden sich heutzutage für eines der vielen Webangebote. Stirbt der altbekannte Radiosender nun aus?

Seit über 70 Jahren ist der Rundfunk eine der ersten und beliebtesten Möglichkeiten, um sich über Nachrichten zu informieren, Musik zu hören oder Veranstaltungen zu lauschen. Es ist in jedem Radio, in eigentlich allen Büros und in den meisten Haushalten zu finden. Mit der technischen Entwicklung im Internet haben es die klassischen Radiosender allerdings immer schwerer. Das Internet bietet mit seinen vielen Möglichkeiten eine ernsthafte Konkurrenz zum typischen Sender über den Rundfunk. Clever gefunden hat sich gefragt, ob der Trend Internet dafür sorgen wird, dass das Radio aus der Gesellschaft verschwindet oder ob es noch eine Zukunft gibt.

Die Entwicklung der Radiosender bis heute

Über viele Jahrzehnte hat sich das Radio zum Leitmedium in den meisten Staaten der Welt entwickelt. Berühmt sind die Zeiten, in denen über das Radio Ereignisse in der Menschheit verkündet worden sind und zeitgenössische Moderatoren einen besonderen Ruf genossen haben. Spätestens mit der Entwicklung des Farbfernsehens wurde das Leitmedium Radio aber ein wenig verdrängt. Immer mehr Menschen holten sich lieber mit Bild und Ton ihre Nachrichten und Informationen anstatt stets nach dem neuesten Radiosender zu suchen. Trotzdem blieb der Trend Radio erhalten und auch die Autoren von clever gefunden sind teilweise mit ikonischer Musik im Auto oder mit Sportübertragungen durch das Radio aufgewachsen.

Den letzten großen Schritt der Veränderung machte das Radio durch die Entwicklung Internet. Dadurch, dass heute die Menschen nicht mehr nur im eigenen Haushalt das Netz zur Verfügung haben, sondern an jedem Ort der Welt einen Zugriff auf die Möglichkeiten rund um das Web haben, wurde auch das klassische Radio in seinen Marktanteilen bedrängt. Heute muss man nicht mehr darauf hoffen, dass man den richtigen Sender mit dem Autoradio findet oder die passende Musik auf den gewählten Stationen gespielt wird. Stattdessen stehen mit den Webradios viele Alternativen zum klassischen Radiosender zur Verfügung. Auch in der Redaktion von Clever gefunden wird diese Möglichkeit natürlich gerne genutzt.

Warum ist das Internetradio so beliebt?

Dass das Radio aus dem Internet so viele Hörer gewinnen kann, liegt natürlich vor allem an den vielen Vorteilen, die bei den Angeboten im Netz geboten werden. So klassische das normale Radio auch ist und so viele Möglichkeiten es bietet, haben die Radiosender aus dem Internet aus den Fehlern ihrer Vorbilder in der realen Welt gelernt. Die Angebote sind mehr auf die Hörer angepasst. Da die meisten Anbieter zudem nicht darauf angewiesen sind, ganze Stationen mit den Einnahmen aus der Werbung zu betreiben, sind auch die Voraussetzungen ganz andere. Die Vorteile für das Radio aus dem Web sehen wie folgt aus:

Werbung: Die Sender im Internet haben in der Regel kaum bis keine Werbung und sind daher für die Hörerfahrung deutlich interessanter. Besonders die nervigen Werbespots in den Stationen können getrost ignoriert werden.
Unterbrechungen: Wer einfach nur mit Musik berieselt werden möchte, wird von den halbstündlichen Unterbrechungen im Radio sicher genervt sein. Im Internet gibt es keine Informationen über Wetter und Verkehr, sondern einfach nur die gewählte Musik.

Musik: Einer der größten Vorteile der Angebote aus dem Internet liegt darin, dass man sich die Sender ganz nach dem eigenen Geschmack suchen kann. Schnell sind Sender gefunden, die sich auf Country, Rock oder Pop konzentriert haben und somit genau den eigenen Geschmack wiederspiegeln.

Das sind nur einige der besten Gründe, warum die Radios aus dem Internet so einen Auftrieb haben und immer mehr Marktanteile von den klassischen Sendern streitig machen. Es darf aber ein Punkt nicht vergessen werden. Clever gefunden hat bereits darüber berichtet: Der eigene Radiosender aus dem Internet. Mit der Hilfe des Webs kann einfach jeder seinen eigenen Sender erstellen.

Der eigene Sender aus dem Internet als Alternative

Ein interessanter Technik-Trend aus den Anfangszeiten des Radios aus dem Web ist die sehr einfache Möglichkeit, einen eigenen Sender im Internet zu gestalten. Clever gefunden hat die vielen Möglichkeiten untersucht und in der Tat braucht es in der heutigen Zeit nicht mehr als einen kleinen Hoster, ein passendes Programm und eine gute Playlist und schon kann man damit beginnen, einen eigenen Sender in das Web zu stellen. Rundfunklizenzen wären erst ab einem bestimmten Punkt nötig und bis dahin kann man Freunde, Verwandte aber auch Fremde mit den eigenen Künsten des Radio-DJ überzeugen. Dies wird auch heute sehr viel genutzt, wodurch ganze Communitys im Internet entstehen. Besonders der offene Austausch mit den Hörern spielt dabei eine Rolle für den Erfolg. Auch in diesem Punkt ist also zu erkennen, warum der Trend aus dem Internet bei so vielen Menschen so beliebt ist.

Wird das klassische Radio aus unserem Leben verschwinden?

Auch wenn zu bemerken ist, dass immer mehr Hörer sich für die Angebote aus dem Web entscheiden, müssen sich die klassischen Sender wohl noch keine wirklichen Sorgen um ihre Existenz machen. Zwar bieten Smartphones und Tablets den Zugriff auf die Onlineradios nun auch im Auto auf eine einfache Weise an – das bedeutet aber nicht, dass man vollkommen auf die Möglichkeiten verzichten möchte, die es bei den klassischen Sendern gibt. Gerade im Büro, bei langen Autofahrten und bei ähnlichen Gelegenheiten ist das Angebot der klassischen Anbieter weiterhin das führende Produkt. Der Mix aus Nachrichten, Verkehr und Musik ist erwünscht und ist erwiesenermaßen die richtige Beschallung für eine lange Fahrt.

Möchten sich die Sender aber gegen die wachsende Konkurrenz aus dem Internet schützen, müssen sie sich Gedanken über die eigenen Angebote machen. Gerade beim Thema Werbung und Programm wird es wichtig sei, dass man sich auf die veränderten Geschmäcker einstellt. Sollte das gelingen, muss man sich in den Stationen auch weiterhin keine Sorgen darum machen, dass das klassische Radio für immer verschwinden könnte.

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